Sie erfreuen sich in Deutschland in Privathaushalten wie bei Industrie und Gewerbe zunehmender Beliebtheit: Pellets als Alternative zu fossilen Brennstoffen. Waren 2007 gerade mal 10.000 Heizungen für die kleinen Holzpresslinge installiert, lag ihre Zahl 2014 bereits bei 320.000. Tatsächlich sprechen für die Anschaffung einer Pelletanlage ökonomische wie ökologische Vorteile. Die hohe Erstinvestition in die Heizungsanlage gleicht sich zumeist durch den niedrigen Preis für Holzpellets nach wenigen Jahren aus.
Darüber hinaus entsteht bei der Verbrennung von Holzpellets so viel CO2 wie beim Wachstum des Holzes aufgenommen wurde. Ein Einfamilienhaus, das seine Heizung mit Pellets statt mit Öl befeuert, senkt den CO2-Ausstoß um rund fünf Tonnen pro Jahr gegenüber einer herkömmlichen Ölheizung. Nicht zuletzt sind moderne Heizungen auf der Basis von Pellets ähnlich komfortabel wie herkömmliche Gas- oder Ölfeuerungen.